WBCE der inoffizelle WebsiteBaker-Nachfolger

0 Kommentare Jonathan Nessier
  • 27.03.2018
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  • Jonathan Nessier

WebsiteBaker war jahrelang das CMS unserer Wahl, bis wir vor mehr als zwei Jahren zu WBCE gewechselt sind. Aus diesem Grund möchten wir euch erklären, was uns zum Wechsel veranlasst hat und wieso wir jetzt sogar ein Neoflow-eigenes CMS entwickeln.

Das WebsiteBaker CMS ist tot, lange lebe das Websitebaker CMS.

So ungefähr könnte man unseren Wechsel vom WebsiteBaker CMS zum WBCE formulieren. Denn bei WBCE handelte es sich vor mehr zwei Jahren um nichts mehr als um einen Quellcode-Fork respektive um eine Kopie des WebsiteBaker CMS mit einem anderen Namen.

WBCE heisst ausgeschrieben WebsiteBaker Community Edition und bietet genau das, was wir beim WebsiteBaker CMS über mehrere Jahre hinweg vermisst haben: Ein Content Management System von der Community für die Community. Denn beim WebsiteBaker CMS selber stagnierte die Weiterentwicklung schon länger und die von vereinzelten Community-Mitgliedern geäusserten Kritiken wie auch Verbesserungsvorschläge, bis hin zu Quellcode-Optimierungen, wurden von den Verantwortlichen hartnäckig unterdrückt oder sogar zerrissen.

Für uns bei Neoflow ist WBCE somit ein würdiger, wenn auch inoffizieller WebsiteBaker-Nachfolger. Denn WBCE erfüllt auch heute noch ganz nach dem WebsiteBaker-Prinzip der Einfachheit, alle unsere Anforderungen um Webseiten für unsere Kunden realisieren können. Die Zufriedenheit mit dem CMS geht sogar so weit, dass wir mit dem Fraggy Backend Theme ein zusätzliches Backend Theme für WBCE als Open-Source Projekt kostenlos zur Verfügung gestellt haben und auch heute noch aktiv am Weiterentwickeln sind.

Als Leser kann man sich nun also berechtigterweise die Frage stellen, wieso wir mit dem Neoflow CMS ein eigenes Content Management System entwickeln, anstatt dass wir uns aktiv an der Weiterentwicklung des WBCE beteiligen. Der Entscheid wurde vor einigen Monaten von Jonathan Nessier als Entwickler von Neoflow gefällt, und ist vorallem technischer Natur:

  • Der Quellcode weisst keine oder nur vereinzelte Design Patterns auf und es gelten keine Coding Guidelines. Somit gibt es im Quellcode von WBCE zahlreiche Redundanzen und keine Durchgängigkeit bei der Implementationen, was die Wartbarkeit und Optimierung stark erschwert.
  • Für die WBCE-Community hat die Abwärtskompatibilität und die Unterstützung älterer Module eine höhere Gewichtung als die technische Optimierung und Erneuerung der Kernfunktionalitäten.
  • Im Adminbereich gelten keine Designvorgaben (zB. mittels CSS Framework), was teilweise zu unterschiedlichen Darstellungen bei den Modulen und somit auch zu einer schlechten Benutzererfahrung führen kann.

Wir haben uns bei Neoflow also für eine von Grund auf neue Lösung mit klaren Design Patterns, Coding Guidelines und Bootstrap im Adminbereich entschieden. Dies bedeutet aber nicht, dass wir uns nicht funktionell stark an WBCE orientieren werden. Ein Anwender der im WBCE zurecht kommt, der soll auch im Neoflow CMS zurecht kommen.

Abschliessend möchten wir noch erwähnen, dass unsere Unterstützung für WBCE auch mit der Entwicklung des Neoflow CMS weitergeht. Jeglicher Code der nämlich für das Neoflow CMS geschrieben wurde, darf ohne Copyright-Vermerk im WBCE wiederverwendet und unter GPLv3 lizenziert werden.

Was meint ihr zu unserem Entscheid? Wir freuen uns auf eure Meinung im Kommentarbereich!


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